Kopernikus Power-to-X (Phase 2)

Ansprechpartnerin

Meuleneers, Lara © Urheberrecht: Lehrstuhl fuer Technische Thermodynamik der RWTH Aachen

Name

Lara Meuleneers

Energiesystemtechnik

Telefon

work
+49 241 80 95362

E-Mail

E-Mail
 

Hintergrund

Im Rahmen der vier „Kopernikus-Projekte für die Energiewende“ werden technologische und wirtschaftliche Lösungen für den Umbau des Energiesystems gemeinsam von Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft erarbeitet. Die Kopernikus-Projekte beschäftigen sich mit der Entwicklung des Stromnetzes, der Speicherung von fluktuierenden erneuerbaren Energien durch Umwandlung in andere Energieträger, der Neuausrichtung von industriellen Prozessen auf die schwankende Energieversorgung und der Sektorenkopplung im Energiesystem. Der Fokus des Kopernikus-Projekts „Power-to-X“ ist die Nutzung und Speicherung von erneuerbarer Energie.

 

Zielsetzung

Ziel des Projektes ist die Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes für die optimale Integration der erneuerbaren Energien über den Stromsektor hinaus - in den Kraftstoff- und Industriesektor. Hierzu wird der regenerative Strom zunächst elektrokatalytisch in Wasserstoff, Kohlenmonoxid oder Synthesegas umgewandelt. Als Kohlenstoffquelle dient Kohlenstoffdioxid, das aus industriellen Prozessen oder aus der Luft gewonnen werden kann. Als Endprodukte werden maßgeschneiderte Kraftstoffe, Kunststoffe und Chemieprodukte fokussiert.

  Kopernikus Projekte für die Energiewende Urheberrecht: © Lehrstuhl fuer Technische Thermodynamik der RWTH Aachen

Die entwickelten Technologien werden im Rahmen des Projektes ökologisch bewertet. Hierbei koordiniert der LTT zum einen die Methodenharmonisierung der ökologischen Bewertung und beschäftigt sich außerdem mit der nachhaltigen Herstellung von Kunststoffbausteinen für die Chemieindustrie. Das Ziel ist die Identifikation von vielversprechenden Routen, die den fluktuierenden Strom aus ökologischer Sicht effizient nutzen.

  Bundesministerium für Bildung und Forschung Urheberrecht: © BMBF
 

Projektdetails

Projektdauer

November 2019 bis Oktober 2022

Förderer

Bundesministerium für Bildung und Forschung